Das Haus für eine junge Familie zeigt sich als selbstbewusster und dabei doch klar in die niederbayerische Landschaft eingebetteter Baukörper. Der Bauort am Ortsrand gibt dem Gebäude dabei eine sehr natürliche Atmosphäre. Die Architektur ist dabei so gestaltet, dass sie fließend in die umliegende Landschaft aus Wald und Feldern übergeht.
Aufgrund der vorhandenen Hanglage wurde das Gebäude als Split-Level-Haus entwickelt. Das Haus ist dabei in vier Ebenen aufgeteilt, welche jeweils unterschiedliche Nutzungen haben. Durch die offen gestaltete Erschließung mit einer zentralen Treppe sind alle Ebenen frei und fließend miteinander verbunden. Hof, Ankommen, Werken, Wohnen, Ruhen, Erholung im Garten – alles ist miteinander verknüpft. Das große Satteldach mit weitem Überstand und die Sichtholzfassade im Obergeschoss stellen dabei Bezüge zu alten Bauernhäusern in Niederbayern dar.
Die Bauherren haben sich für eine nachhaltige Bauweise in Holzrahmenbauweise entschieden, wobei die erdberührten Bauteile in Beton und Mauerwerk gehalten sind. Im Inneren des Hauses erzeugen warme Sichtholz-Oberflächen, wertige Beläge in Holz und Naturstein sowie dezent weiß gehaltene Wände einen sehr wohnlichen Charakter. Durch die bewusst gesetzten Fenster und deren Größe entsteht eine schlichte, schöne Fassade mit interessanten Blickbeziehungen.
Das Gebäude wurde als KFW-Haus geplant und mit tatkräftiger Unterstützung der Bauherren realisiert und ist seit 2022 bezogen.